Wir setzen auf Ökostrom

 

Strom ist in diesen Tagen nicht nur wegen der Hambacher Forst-Thematik in aller Munde. Es wurde erneut deutlich, dass sich Kohleverbrennung negativ auf Umwelt, Klima und Gesundheit auswirkt. Klimaschutz ist nur mit weltweitem Kohleausstieg bis etwa 2030 zu erreichen. So setzt die WBG Lünen auch erstmals vorbildlich auf Ökostrom, der im Vordergrund bei den turnusmäßig neu ausgehandelten Strompreisen stand und sowohl für die WBG-Verwaltung als auch für Allgemeinstromzähler im Hausbestand (Flurbeleuchtung, Heizung, Aufzüge) genutzt wird. Dabei ist die WBG ihrer Linie treu geblieben, mit den örtlichen Versorgern (Stadtwerke Lünen, GSW Kamen und Stadtwerke Unna) zusammenzuarbeiten. Die neuen Verträge und Konditionen gelten rückwirkend zum 1. Januar 2018. 

Auf die Garagendächer am WBG-Verwaltungsgebäude wurden im Herbst Photovoltaikelemente mit einer Gesamtleistung von 30 kWp montiert, was innerhalb eines Jahres 30.000 Kilowatt entspricht. Die Abkürzung kWp steht für Kilowattpeak, Maßeinheit für maximale Photovoltaikleistung. Damit hat die WBG mittlerweile 52 Photovoltaikanlagen im Bestand, womit im Wesentlichen Strom für die Verwaltung und Ladestrom für die beiden neuen WBG-Elektroautos vom Typ Volkswagen e-up! erzeugt wird. Und da eins ins andere greift, wurden im Verwaltungsgebäude zur Kurt-Schumacher- Straße neue Fenster mit Dreifachverglasung eingebaut, um nicht nur den Mitarbeitern deutlich weniger lärmbelastetes Arbeiten zu ermöglichen, sondern auch zur weiteren Energieeinsparung. Gleichzeitig wurde eine neue Fernwärmeübergabestation installiert, die dem geringeren Heizbedarf gerecht wird.