Wir schaffen natürliche Lebensräume

Blumenwiesen sind als Nahrungsquelle das Paradies für Hummeln, Bienen und Schmetterlinge – ein Ort bunten Treibens und damit nicht nur eine Augenweide für Mieter der WBG Lünen, sondern aktiver Schutz der Natur.

Aus diesem Grunde haben wir bunte Wildblumenwiesen in unseren Außenanlagen angelegt.

Wildblumenwiesen entstanden früher durch traditionelle Formen landwirtschaftlicher Bodennutzung unbeabsichtigt von selbst, heutzutage gedeihen sie jedoch meist nur noch durch besondere Maßnahmen. Eine neu eingesäte Wiese muss jedoch für den Standort geeignet sein, damit charakteristische Arten ideale Wachstumsbedingungen vorfinden. Viele Insektenarten, darunter zahlreiche gefährdete Schmetterlinge und Hautflügler, aber auch Hummeln und Bienen nutzen ab dem Frühjahr die Pflanzen einer Blumenwiese zur Nektar- und Pollensuche. Vor allem Bienen sind dabei wichtige Bestäuber und leisten einen hohen ökologischen und ökonomischen Beitrag für Mensch und Natur. Sie müssen besonders große Pollenmengen für das Wachstum ihres Nachwuchses sammeln. Viele Bienenarten sind leider vom Aussterben bedroht! Dagegen wollen wir etwas tun. Stimmungsvoller Nebeneffekt im wahrsten Sinne des Wortes: Singvögel werden von der Vielfalt der Insekten ebenfalls angelockt.

An folgenden Standorten haben wir eine Wildblumenwiese angelegt:

In Lünen - Moltkestraße 75, Lippestraße 101, Luisenhüttenstraße 12, Von-Born-Straße 38, Asternweg 4, Tulpenweg 13, Veilchenweg 9/11, Adolf-Damaschke-Straße 31/33, An der Steinhalde 19, Mühlenbachstraße 10, Kleine-Bebelstraße 6/8, Schulstraße, Fichtestraße 2, Willi-Melchers-Straße 14

In Kamen - Lessingstraße 11/12, Lessingstraße 3, Weimarer Straße 9/11, Dürer Straße, Schäferstraße 1/3, Pastoratsfeld, 

In Unna - Zechenstraße

29.10.2019 - Die Blumenwiesen blühen immer noch

13.09.2019 - Die Blumenwiesen verblühen ... schon gibt es wieder Arbeit zum Thema Nachhaltigkeit

So langsam neigt sich die Blütenfülle der Blumenwiesen dem Ende zu. Noch zeigen sich immer wieder einige Blüten, an denen sich die Insekten nach wie vor erfreuen. Aus diesem Grunde werden die Wiesen erst ca. Ende Oktober/Anfang November gemäht.

Aber schon gibt es wieder Arbeit. Der Eichenprozessionsspinner hat sich in diesem Jahr extrem ausgebreitet. Alle chemischen Maßnahmen helfen nur bedingt und sind natürlich auch nicht gut für die Umwelt. In den Niederlanden hat es sich bewährt, die natürlichen Fressfeinde der Raupen mit Nistkästen zu unterstützen. Die WBG ist ja schon viele Jahre in diesem Bereich aktiv. Zurzeit werden vermehrt Meisenhöhlen angebracht in der Hoffnung, dass sich die Gegner der Eichenprozessionsspinner sehr wohl fühlen und uns im Kampf gegen diese unangenehmen und gefährlichen Insekten unterstützen, um ein gesundes Gleichgewicht wieder herzustellen.

03.07.2019 - Das Ergebnis kann sich sehen lassen

24.06.2019 - Blütenpracht an der Weimarer Straße

19.06.2019 - Die ersten Blüten

31.05.2019 - Unser Regiehof hat ein neues Insektenhotel

29.05.2019 - So langsam spriest es ...

15.04.2019_Die Vorbereitung der Wildblumenwiesen

Nisthilfen für Mauersegler, Spechthöhlen und Meisenkästen

Auch für Vögel versuchen wir Lebensräume zu schaffen. Zusammen mit der biologischen Station des Umweltzentrums wurden Standorte ausgesucht, an denen wir Nisthilfen für Mauersegler, Spechte und Meisen eingebaut haben.